Header-Bilder SEA CLOUD II Intro
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Ein Partner an der Biskaya.

Der erste Partner für den Bau der SEA CLOUD II war eine finnische Werft. Die Zusammenarbeit lief zunächst erfolgreich an, und so wurde die SEA CLOUD II auch in Finnland geordert. Doch dann gab es Schwierigkeiten: Die hinter der Werft stehende Bezirksregierung konnte oder wollte die notwendigen Bankgarantien für die zu leistende Anzahlung nicht geben. Die Arbeiten wurden unterbrochen, schließlich wurde die Partnerschaft aufgekündigt. Für SEA CLOUD CRUISES eine glückliche Fügung, denn kurz darauf musste die Werft Konkurs anmelden.

Der Bau des Rumpfes der SEA CLOUD II

Doch jetzt begann die Suche nach einer Werft von vorn. Schon bald nahm man Gespräche mit der 1925 gegründete Werft Astilleros Gondan, S.A. im asturischen Figueras auf. Dort hatte man sich in den 25 Jahren zuvor einen hervorragenden Ruf erarbeitet, bis dahin aber noch keinen Kreuzfahrt-Großsegler der Luxusklasse gebaut. Als sich die Werft um den Auftrag für die SEA CLOUD II bewarb, hatte sie jedoch gerade einen interessanten Neubau auf dem Helgen: Das spanische Marineministerium hatte Astilleros Gondan mit dem Bau eines Segelschulschiffs betraut.

Kapitän Bodo Franz, Geschäftsführer und Technischer Direktor von SEA CLOUD CRUISES, machte sich schon bald auf den Weg, um das künftige Partnerunternehmen vor Ort zu begutachten. Es blieben zwar gewisse Vorbehalte, grundsätzlich fiel seine Beurteilung jedoch positiv aus. Und so wurde der spanischen Werft der Auftrag für den Neubau der SEA CLOUD II erteilt.