Header-Bilder SEA CLOUD II Intro
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Champagner für einen wahr gewordenen Traum.

Der Brauch, ein Schiff zu taufen, ist gerade einmal 300 Jahre alt. Ursprünglich geht er zurück auf eine Mutprobe für Seeleute, die neu angeheuert hatten. Sie mussten von Deck aus etwa 15 Meter hinab ins Meer tauchen - daraus wurde später dann das Taufen, das im 18. Jahrhundert von den christlichen Kirchen übernommen wurde; schließlich sollten die Segelschiffe mit Gottes Schutz und Segen die Meere überqueren.

Die SEA CLOUD II unter vollen Segeln

Für die SEA CLOUD II kam am 6. Februar 2001 der große Tag - zwölf Monate später als geplant, aber gerade deshalb mit hohem Symbolwert. Denn 70 Jahre zuvor war ihre ältere Schwester, die legendäre SEA CLOUD, auf der Germania-Werft in Kiel getauft worden.

Am Tag ihrer Taufe lag die SEA CLOUD II nach einer stürmischen Atlantiküberfahrt blitzblank herausgeputzt am Kai der kanarischen Hafenstadt Las Palmas. Und nach einer nicht weniger turbulenten Flugreise war auch Taufpatin Sabine Christiansen rechtzeitig eingetroffen. Die TV-Talklady war die Wunschkandidatin von Reeder Hermann Ebel - und die Journalistin und SEA CLOUD-Liebhaberin hatte begeistert zugesagt.

Hermann Ebel und Sabine Christiansen

Angekündigt von ihrem Kollegen, dem langjährigen Tagesschau-Sprecher Wilhelm Wieben, sprach sie schließlich bei strahlender Sonne die Worte: "Ich taufe dich auf den Namen ´SEA CLOUD II´ und wünsche dir und allen, die mit dir über die Weltmeere segeln, allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel" - und dann ließ Sabine Christiansen mit gekonntem Schwung eine Champagnerflasche am Bug des Schiffes in tausend Scherben zerspringen.