Header-Bilder SEA CLOUD II Intro
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Der Zeitplan läuft aus dem Ruder.

Zum Hafengeburtstag 2000, so hatte man es angepeilt, sollte die SEA CLOUD II eigentlich unter vollen Segeln die Elbe heraufkommen. Bis zum Stapellauf des Schiffes im März 1999 lag die Werft auch noch im vorgesehenen Zeitrahmen. Doch dann kam es zu immer neuen Verzögerungen, die schließlich dazu führten, dass die SEA CLOUD II erst mit zwölf Monaten Verzögerung abgeliefert werden konnte.

Die hochwertige Innenausstattung der SEA CLOUD II

Insbesondere beim Innenausbau kam es zu Problemen. Der renommierte Innenausstatter El Corte Ingles verfügte zwar über Erfahrungen mit Standardausstattungen für große Kreuzfahrtschiffe, hatte aber Schwierigkeiten, die individuelle und qualitativ sehr hochwertige Ausstattung für die SEA CLOUD II zu liefern. Man sah sich deshalb gezwungen, während der Bauarbeiten einen Großteil des Personals auszutauschen - was nicht nur viel Geld kostete, sondern noch mehr Zeit.

Statt wie geplant Mitte Januar 2000 konnte die Bark deshalb erst am 29. Dezember 2000 übergeben werden - und auch da war sie noch nicht ganz fertig. Die vereinbarte Vertragsstrafe - die Höchstgrenze war auf 120 Tage festgelegt - deckte zwar bei weitem nicht den verursachten Schaden. Doch, so Eigner Hermann Ebel: "Was hätten wir machen sollen? Die Alternative, das Projekt aufzugeben, ließ unser Stolz einfach nicht zu. Und vor allem: Die Buchungen für den Neubau liefen gut. ´Augen zu und durch!´ hieß deshalb unsere Parole."