Header-Bilder SEA CLOUD II Intro
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"Wir wollen eine klassische Bark."

Die SEA CLOUD II wurde von Anfang an als "echte" Bark geplant - als dreimastiges Segelschiff mit zwei "vollgetakelten" Masten und einem Besan. SEA CLOUD CRUISES entschied sich dabei für ein traditionelles, von Hand bedientes Rigg, wie es Anfang des 20. Jahrhunderts üblich war. Bei der Planung orientierte man sich an dem 1908 erschienenen Standardwerk zu diesem Thema von Mittendorf - der bis heute gültigen "Bibel" für Rahsegler.

Schnell zeigte sich dabei: Der Bau eines solchen Segelschiffes, das auch noch im Passagierverkehr eingesetzt werden soll, ist schon in der Vorbereitungsphase eine komplexe Angelegenheit. Die Bestimmungen des Internationalen Schiffssicherungsvertrages SOLAS spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle, wie Brandschutzvorschriften oder die Leckstabilität.

"Wir wurden mit Vorschriften geradezu erschlagen", erinnert sich Hermann Ebel. Und so fielen die ersten Pläne denn auch durch: "Die SEA CLOUD II wäre danach vor lauter Fluchtwegen ein schwimmendes Treppenhaus geworden!" Doch schließlich kam eine klare Linie in das Projekt: Schiffsbauarchitekten zeichneten Rumpf und Rigg; und mit den Inneneinrichtern von Partner Ship Design in Hamburg kam ein weiterer wichtiger Partner ins Team.

Schrittweise entwickelte sich die SEA CLOUD II auf den Zeichenbrettern zu einem fertigen Schiff - jetzt musste nur noch die passende Werft gefunden werden.